Automatische Erkennung von SAP-Produkten, Releases und Sprachfeatures.
Der Steckbrief erkennt automatisch, welche SAP-Produkte installiert sind. Pro Systemtyp werden spezifische Regeln aktiviert.
SAP_BASIS 7.00+ · Mehrere Typen gleichzeitig erkannt (z.B. ECC + BW + HR + PI)
Auf S/4HANA-Systemen generiert ERPforgeAI automatisch Clean-Core-konformen Code. Kein BSEG, kein KNA1, keine veralteten FuBas – stattdessen ACDOCA, Business Partner und CDS Views.
Der Steckbrief erkennt, ob ABAP Cloud (Tier 1) verfügbar ist und schaltet die passenden Regeln ein: Released APIs, RAP-basierte Erweiterungen, strikt typisierte CDS-Entities.
Drei Datenquellen, alle als SAP-Standard-Export. Welche Sie nutzen hängt davon ab, ob Sie eine reine Custom-Code-Analyse, eine S/4-Readiness-Prüfung oder den optionalen Code-Generator-Pfad fahren.
Aus dem ABAP Test Cockpit. Variante A in SE38/SE80: ATC-Lauf, dann /UI2/ATC_RUN_RESULT_DOWNLOAD als XML. Variante B im Custom-Code-Migration-Cockpit (Transaktion SCMA oder /SDF/CC_USER_RESULT). Enthält Prüfungs-Variant, Befunde nach Check-Class, Nachrichtentexte, Verursacher-Objekte (Programm, Klasse, FuBa, CDS-View), Schweregrad und Kategorisierungs-Hinweise. Typische Größe: 5-200 MB pro Mandantensystem.
Aus dem Custom Code Migration Cockpit (Transaktion SYCM oder /SDF/CUSTCODE_REPORT). Drei Datentypen werden mitgezogen: Audit-Findings (Custom-Code-Prüfungen), Reference-Einträge (welcher Custom-Code referenziert welche SAP-Standard-Objekte), Migration-Worklists (vorgeschlagene Bereinigungs-Schritte). Bekannte System-Limitierung: Reference-Auswertung aktuell auf 5.000 Einträge pro Audit gedeckelt — bei NIE-Klasse-Mandanten läuft sie im Sample-Modus, was im Pilot offen besprochen wird.
Ein 200-Zeilen-ABAP-Programm (Z_ERPFORGE_01_STECKBRIEF), das Sie in SE38 anlegen und einmal pro Mandantensystem ausführen. Es liest aus CVERS die installierten Software-Komponenten und Patch-Levels, prüft per SYNTAX-CHECK 14 ABAP-Sprachfeatures (Inline-DATA, NEW, COND, REDUCE, FILTER, FOR-Ausdrücke etc.), checkt Tabellen-Existenz gegen DD02L und FuBa-Verfügbarkeit gegen TFDIR. Output: eine Klartext-TXT-Datei, ca. 50 KB. Enthält rein technische Metadaten, keine Geschäftsdaten und keine personenbezogenen Daten.
Was nicht passiert: Wir haben weder direkten Systemzugriff noch RFC-Verbindung. Alle drei Datenquellen werden von Ihrem Senior-Berater im Mandantensystem ausgeführt und manuell hochgeladen. ERPforgeAI benötigt zu keinem Zeitpunkt einen Account auf Mandantenseite. Mehr zum Datenfluss: Prozess.
Mehrere Systemtypen werden gleichzeitig erkannt — wenn auf demselben Mandantensystem ECC mit BW und HR koexistiert, schalten sich alle drei Regelwerke parallel ein.
Schwerpunkt: Clean-Core-Klassifikation, Migrations-Hinweise zu ACDOCA-Logik, Business-Partner-Umstellung (KNA1/LFA1 deprecated), CDS-View-Empfehlungen. Bei aktiviertem ABAP Cloud (Tier 1) zusätzliche Prüfung auf Released-API-Konformität und RAP-basierte Erweiterungen. Erkennung über CVERS: S4CORE-Komponente, Release ab 1709 unterstützt.
Schwerpunkt: S/4-Readiness-Bewertung pro Custom-Objekt. BSEG-Zugriffe, KONV-Lesen, MATNR-Behandlung, Direkte-Liste-Operationen werden als Migrations-Pflichtthemen markiert. EHP-Status aus CVERS gelesen für genauere Aufwandsschätzung. Erkennung: SAP_BASIS 7.00-7.50, kein S4CORE aktiv.
Schwerpunkt: InfoProvider-Abfragen, RSDRI-Aufrufe, ADSO-Zugriffe. ABAP-Routinen in Transformationen werden separat klassifiziert. Bei Mandanten mit BW/4HANA-Migration zusätzliche Migrations-Worklist. Erkennung: SAP_BW oder DW4CORE in CVERS.
Schwerpunkt: Infotyp-Verarbeitung, PNP-Reports, Cluster-Zugriffe (PCL1-PCL4), Berechtigungsprüfungen mit P_ABAP / P_ORGIN. Bei Mandanten mit SuccessFactors-Migration zusätzliche Hinweise zur Customer-Cluster-Migrationspflicht. Erkennung: SAP_HR in CVERS, IT-Cluster-Tabellen vorhanden.
Schwerpunkt: One-Order-Framework-Calls (CRM_ORDER_*), BOL/GenIL-Aufrufe, Custom-BSP-Komponenten. Für Mandanten mit C/4HANA-Migrations-Vorhaben zusätzlich SAP-S/4-CRM-Pfad-Hinweise. Erkennung: BBPCRM-Komponente.
Schwerpunkt: IDoc-Verarbeitung, Proxy-Services, RFC-Aufrufe in Custom-Mappings. Hinweise zur SAP-Cloud-Integration-Migrationspflicht (PI/PO End-of-Mainstream-Maintenance 2027). Erkennung: SAP_XI oder PO-spezifische Komponenten.
Schwerpunkt: OData-Service-Definitionen (SEGW), CDS-View-Konsumtion, RAP-basierte Erweiterungs-Schichten. Bei aktiviertem Fiori-Frontend werden Custom-Apps separat klassifiziert. Erkennung: SAP_GWFND, UI_700+, ggf. UIC4.
Schwerpunkt: Compliance-Prüfungen, Customs-Handling, Sanctions-Listen-Verarbeitung. Für öffentlich-rechtliche Mandanten und Energieversorger, die GTS für Außenhandel nutzen, oft kritischer Custom-Code-Bereich. Erkennung: SLL_LEG-Komponente.
Mehrfach-Erkennung in der Praxis: ein typisches DACH-Mandantensystem ist ECC 6.0 EHP8 mit aktivem BW, HR und PI — vier Systemtypen gleichzeitig. ERPforgeAI aktiviert die vier passenden Regelwerke parallel und liefert einen kombinierten Report mit klar getrennten Sektionen pro Systemtyp.
| ChatGPT / Copilot | ERPforgeAI | |
|---|---|---|
| Kennt den SP-Level des Zielsystems | Nein | Aus Steckbrief |
| Prüft ABAP Feature-Support | Nein | 14 Features |
| Kennt installierte Komponenten | Nein | CVERS ausgewertet |
| Prüft Tabellen-Existenz | Nein | DD02L geprüft |
| Erkennt ECC vs. S/4 Unterschiede | Rät meistens | Conditional Rules |
| Nutzt echte Feldnamen & Typen | Halluziniert oft | DD-Export |
| Steckbrief bleibt gespeichert | Jedes Mal neu | Pro Kundensystem |
IDoc-Verarbeitung, RFC-Aufrufe, Proxy-Services – vorkonfiguriert für Ihr PI/PO-Setup.
Produktionsreife ALV-Reports mit Selektionsbildschirm, Sortiervarianten und Excel-Export.
Code, der automatisch ACDOCA statt BSEG nutzt, BP statt KNA1, CDS Views, wo verfügbar.
Montag ECC, Dienstag S/4, Mittwoch CRM – ERPforgeAI wechselt das System mit Ihnen.
Infotypen-Verarbeitung, PNP-Reports, Cluster-Zugriffe – mit korrekten Berechtigungsprüfungen.
Gateway-Services, RAP-basierte APIs, CDS-Views für moderne SAP-Frontends.
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